Internationale Top-Ausbildung für Top-Jobs in der OÖ. Industrie

Erfolgreicher Ausbau der internationalen Managementausbildung an der JKU Linz: Das neue, im Oktober gestartete Global Business Master Programm „PAC“ ergänzt mit Unterstützung einer Industrie-Plattform die bisherigen ACT- und Troika-Programmpfade. Die Universität schärft damit ihr internationales Profil, die Studenten profitieren von einer internationalen Top-Ausbildung und die beteiligten Betriebe verbessern ihren Zugang zu global ausgebildeten Absolventen mit interkulturellen Kompetenzen auf Master-Niveau.

Die internationalen Verflechtungen der OÖ. Industrie haben in den letzten Jahren weiter zugenommen und steigern weiterhin den Bedarf an international ausgebildeten Managern. Neben den fachlichen und sprachlichen Qualifikationen gewinnen dabei auch die multikulturellen Kompetenzen an Bedeutung. In der OÖ. Industrie ist man sich dieser Herausforderungen seit langem bewusst. Bereits 2012 startete eine Reihe heimischer Unternehmen bzw. JKU-Absolventen – allen voran Erich Wiesner, Peter Untersperger, Manfred Asamer und Franz Reitbauer – eine Initiative, um die globale Ausrichtung der Managementausbildung an der JKU zu unterstützen. Koordiniert wurde und wird die Initiative von der IV OÖ, als Ergebnis erfolgte noch im selben Jahr die Gründung der „Foundation zur Förderung von globalen Managementprogrammen an der JKU Linz“. Die Industrie-Plattform leistete unter anderem eine Anschubfinanzierung in Höhe von 480.000 Euro für den Ausbau des Joint Master Programms in Global Business. Das bereits erfolgreich laufende ACT-Programm, eine Kooperation der JKU mit Universitäten in Kanada (University of Victoria) und Taiwan (National Sun Yat-sen University, Kaohsiung), wurde 2013 durch ein zusätzliches Masterprogramm mit dem Namen „Troika“ und Kooperationen mit Universitäten in Italien (University of Bergamo) und Russland (Higher School of Economics, Nizhny Novgorod) ausgeweitet. Nun startete mit „PAC“ auch der dritte Programmpfad, der über Kooperationen mit der University of Victoria (Kanada) und der Centrum PUCP Graduate Business School in Lima (Peru) einen weiteren regionalen Schwerpunkt setzt.

Plattform-Sprecher Dr. Erich Wiesner ist erfreut, dass nun auch der dritte Programmpfad des Global Business Master Programms gestartet werden konnte. Die Internationalisierung der Managementausbildung an der JKU bringe Vorteile für alle Seiten: Der Universität wird es ermöglicht, ihr internationales Profil zu schärfen und Partnerschaften mit renommierten Universitäten weltweit zu vertiefen. Die Industrie verbessert den Zugang zu international ausgebildeten Absolventen mit interkulturellen Kompetenzen von ausländischen Partneruniversitäten und von der JKU Linz, während die Studierenden schon während des Masterstudiums in unmittelbaren Kontakt mit Spitzenmanagern kommen und den Grundstein für eine internationale Karriere legen können. Laut JKU-Rektor Univ.-Prof. Dr. Meinhard Lukas sei die internationale Ausrichtung eine zentrale Säule der Vision und der strategischen Priorität der neuen JKU Business School. Die Global Business Master Programme seien Beispiel für eine gelungene internationale Kooperation im akademischen Bildungsbereich. Die Studenten im Joint Master Programm in Global Business (JMGB) lernten verschiedene Wirtschaftsräume kennen, bauten ein globales Netzwerk auf und erarbeiteten Praxisprojekt mit weltweit renommierten Unternehmen. Univ.-Prof. Dr. Robert Breitenecker, JKU-Professor für Global Business Studies, liefert Details zum JMGB-Programm: Es richte sich an Studierende, die eine Karriere in einem international agierenden Unternehmen anstreben. Das 2-jährige Studienprogramm ist rein englischsprachig und beinhaltet ein internationales Studienjahr, in dem die JKU-Studierenden mit den Teilnehmern der Partneruniversitäten in einer „interkulturellen Klasse“ gemeinsam jeweils drei Monate an den beteiligten Partneruniversitäten studieren. Die Studenten lernen und leben dabei in drei unterschiedlichen Kultur- und Wirtschaftsregionen, erfahren unterschiedliche Universitätssysteme, erweitern ihre Sprachkompetenz und werden durch die spezielle Struktur des Studienprogramms bewusst aus ihrer Komfortzone geholt. Für IV OÖ-Geschäftsführer Dr. Joachim Haindl-Grutsch wurde mit den Global Business Master Programmen ein Leuchtturm für internationale Managementausbildung an der JKU geschaffen. Gerade in Zeiten, in denen die globale Zusammenarbeit wieder durch zunehmende Abschottung und Handelsbarrieren eingeschränkt wird, müssten sich Studierende verstärkt internationale Ausbildungen und interkulturelle Kompetenzen aneignen. Sie seien die Botschafter einer friedlichen wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Zusammenarbeit, die einen Mehrwert für alle Regionen dieser Welt bedeuten.

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