50 ausgewählte Lehrlinge aus der OÖ. Industrie sprachen mit Lilli Tagger über die Grundlagen des Erfolges
Den „Talk and Greet“ mit der hochsympathischen österreichischen Nachwuchs-Tennishoffnung Lilli Tagger im Rahmen des Upper Austria Ladies nutze die Industriellenvereinigung Oberösterreich (IV OÖ), um ein klares Signal an unsere Gesellschaft und ganz besonders an die Jugend auszusenden: Leistungsbereitschaft und intensives Training sind die Grundlage für den Erfolg – das gilt im Profisport genau gleich wie für die berufliche Karriere. 50 Lehrlinge aus sechs Leitbetrieben der OÖ. Industrie kamen in den Genuss eines persönlichen Treffens mit Lilli Tagger. Die Jugendlichen waren von der Freundlichkeit und Professionalität des heimischen Tennisprofis beeindruckt, stellten viele Fragen und nahmen wichtige Impulse für ihre eigene persönliche und berufliche Entwicklung mit.
„Wer professionell Sport betreibt, möchte sich im Wettkampf mit anderen messen und trainiert leidenschaftlich, um zu gewinnen“, betonte IV OÖ-Geschäftsführer Dr. Joachim Haindl-Grutsch. Leistungssport erfordert das Verlassen der persönlichen Komfortzone, das völlige Fokussieren auf die Aufgabe, dem alles andere untergeordnet wird – nur dann sind Erfolge im Profisport möglich.
Österreichs heutiger Wohlstand wurde durch die Leistungsbereitschaft und das Engagement der Menschen in unserem Land in den letzten Jahrzehnten erarbeitet. Dieser Wohlstand ist nicht gottgegeben – um ihn zu erhalten und weiter auszubauen, muss sich unsere Gesellschaft weiter anstrengen. „So wie Lilli Tagger sich in einem Weltsport wie Tennis etablieren muss, so steht auch die OÖ. Industrie und der Standort Österreich insgesamt im globalen Konkurrenzkampf und muss sich gegen immer stärkere Mitbewerber beispielsweise aus China, durchsetzen. Das geht nur mit einer leistungswilligen Bevölkerung, die nicht sofort nach dem Staat ruft, sobald Probleme auftreten. Der Staat muss dafür sorgen, dass sich Leistung und Mehrarbeit auch steuerlich lohnen und nicht bestraft werden, wie es derzeit der Fall ist.“
Leistungssportler sind damit Vorbilder für unsere Gesellschaft und ganz besonders für unsere Jugend. „Wer sich gemäß seiner Neigungen und Talente überdurchschnittlich engagiert, wird im Leben Erfolge feiern – im Sport wie im Beruf“, so Haindl-Grutsch.
Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der dualen Ausbildung. Die Lehre ist das Erfolgsmodell für den Industriestandort, wird aber noch immer nicht ausreichend als gleichwertiger Bildungsweg wahrgenommen. „Wir müssen junge Menschen für die Lehre begeistern. Sie bietet hervorragende Karrierechancen und ist ein direkter Einstieg in qualifizierte, gut bezahlte Jobs“, so Haindl-Grutsch. „Bei den Über-60-Jährigen liegt der Anteil von Hochschulabsolventen bei rund 25 Prozent, bei den 30-Jährigen bei rund 60 Prozent, also mehr als doppelt so hoch. Doch werden gerade einfache Einstiegsjobs im akademischen Bereich zunehmend durch digitale Lösungen und künstliche Intelligenz ersetzt, während Absolventen einer technischen Lehrausbildung weiterhin stark gefragt bleiben.
Ohne ausreichend qualifizierten Nachwuchs kann die technologische Transformation im globalen Wettbewerb nicht gelingen „Unsere Betriebe brauchen junge Menschen, die anpacken, gestalten und Verantwortung übernehmen wollen. Dafür müssen wir ein Umfeld schaffen, in dem sich ihr Einsatz auch tatsächlich auszahlt“, erklärt Haindl-Grutsch abschließend.
Teilnehmende Unternehmen am „Talk & Greet mit Lilli Tagger:“
- ENGEL
- FACC
- Fronius
- Miba
- Rosenbauer
- Starlim Sterner












