IV OÖ: Neue oö. Energiestrategie ist richtig!

IV OÖ-Präsident Greiner: „Energie-Leitregion OÖ 2050“ bedeutet Rückkehr in die technologische und wirtschaftliche Realität – Golden Plating und das Anschober-Modell der Energiewende erwiesen sich längst als praxisfern und kontraproduktiv

IV OÖ-Präsident Dr. Axel Greiner

Das von der Landesregierung beschlossene Programm „Energie-Leitregion OÖ 2050“ bedeute eine Rückkehr zur technologischen und wirtschaftlichen Realität, reagiert IV OÖ-Präsident Dr. Axel Greiner auf die Kritik von Grünen-Landesrat Rudi Anschober an der neuen Energiestrategie des Landes Oberösterreich: „Es ist die völlig richtige und auch notwendige Strategie, weil sie das Land vom bisherigen Golden Plating und von der Praxisferne auf einen realistischen Pfad bringt!“ Die von Anschober propagierte Energiewende nach deutschem Vorbild habe sich längst selbst überholt und als der falsche Ansatz erwiesen. Tatsächlich hat das deutsche Erneuerbare-Energien-Gesetz für massive Verwerfungen in Europas Energiepolitik gesorgt und sogar zu einem weiteren Anstieg des CO2-Ausstoßes geführt. „Der enorme Ausbau von Sonnen- und Windkraftwerken in Deutschland machte die Wieder-Inbetriebnahme von Kohlekraftwerken notwendig, um den Netzausgleich zu gewährleisten“, erklärt dazu Greiner. „Anstatt die Einspeisetarife für erneuerbare Energien mit Milliarden-Beträgen zu fördern, wäre es das bessere Konzept gewesen, das Geld für Technologie- und Investitionsförderung zu verwenden.“

Zusätzliche Green Jobs erwiesen sich als Schimäre

IV OÖ-Präsident Greiner geht in seiner Reaktion auch auf Anschobers Versprechungen ein, wonach der vollständige Umstieg auf erneuerbare Energien zusätzlich Tausende von Green Jobs in Oberösterreich bewirken würde. „Diese Schimäre wurde längst von der Realität eingeholt. Energieerzeugung ist heute in erster Linie eine Frage von Umwelttechnologien und Wirtschaftlichkeit und keine Frage der Ideologie“, betont Greiner. Es sei längst bekannt, dass Oberösterreich ein Land der Wasserkraft und nicht – wie von Anschober propagiert – der Windkraft sei. „Die Ausbeute ist viel zu gering und der landschaftliche Schaden zu groß, um hier Windparks zu errichten, die in anderen Gegenden wesentlich mehr Sinn machen.“

Aus all diesen Gründen kehrt Oberösterreichs Energiepolitik wieder auf die Basis fundierter technologischer und wirtschaftlicher Erkenntnisse zurück. Unter diesen Gesichtspunkten habe sie laut IV OÖ-Präsident Axel Greiner den größten Nutzen für das Land und seine Menschen, deren Geldtaschen und für die Umwelt: „Wie man längst sehen kann, war Anschobers Form der Energiewende der falsche Weg. Die Rückkehr zur Realität ist verantwortungsvoll für die Umwelt, sie gewährleistet eine sichere Energieversorgung und schützt Tausende Arbeitsplätze, die andernfalls gefährdet wären.“

Linz, 01. März 2017

 

Pressekontakt:
Industriellenvereinigung Oberösterreich / Tel. (0732) 78 19 76-0
Dipl.-Ing. Dr. Joachim Haindl-Grutsch / j.haindl-grutsch@iv-net.at

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