OÖ. Industrie braucht ein starkes Europa!

IV OÖ-Präsident Greiner: Brexit ist bedauerlich aber zu respektieren – Auswirkungen auf OÖ. Industrie und ihre in Großbritannien aktiven Betriebe sind noch nicht abschätzbar – Oberösterreich braucht weiterhin eine starke EU, um auf globalen Märkten reüssieren zu können

IV OÖ-Präsident Dr. Axel Greiner

Das Bedauern ist groß, die Entscheidung der Briten gegen einen Verbleib ihres Landes in der EU sei aber zu respektieren, betont Dr. Axel Greiner, Präsident der Industriellenvereinigung Oberösterreich (IV OÖ). Die Auswirkungen des unverhofften Ausganges der Brexit-Abstimmung auf Oberösterreich als Industriebundesland Nummer eins und auf die hier angesiedelten Betriebe seien heute noch nicht abschätzbar. „Tatsache ist, dass zahlreiche oberösterreichische Betriebe bis heute erfolgreich in Großbritannien aktiv sind. „Wie sich der Brexit auf diese Betriebe und damit auf unser gesamtes Bundesland auswirken wird, ist heute noch nicht abzusehen!“

Für Oberösterreich als Industrieland ist es besonders wichtig, Teil einer auch in Zukunft starken EU zu sein. „Als kleines, exportstarkes Bundesland können wir nur reüssieren, wenn wir in einen europäischen Verbund eingebettet sind, der gegen Wirtschaftsmächte wie China oder die USA Stärke zeigt und auf Augenhöhe agieren kann“, erklärt der IV OÖ-Präsident. „Ob wir den bisherigen Erfolgsweg weiter gehen und im globalen Wettbewerb eine Rolle spielen können, hängt maßgeblich von einer starken EU ab, ohne die wir auf internationaler Ebene kaum bestehen können.“

Umso wichtiger sei es, dass die Europäische Union aus der Brexit-Abstimmung die richtigen Schlüsse zieht, zusammenrückt und letztlich noch stärker wird. „Damit die zentrifugalen Kräfte nicht die Oberhand gewinnen, muss die EU Lösungskompetenz für große Themen erarbeiten und beweisen. Die Nationalstaaten müssen den Willen zur Zusammenarbeit steigern und die notwendige Reform der Europäischen Union in Angriff nehmen“, so IV OÖ-Präsident Dr. Axel Greiner: „Weitere neue Grenzen in Europa würden jedenfalls massive gesellschaftliche und wirtschaftliche Schäden nach sich ziehen!“

Linz, 24. Juni 2016

 

 

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Dipl.-Ing. Dr. Joachim Haindl-Grutsch / j.haindl-grutsch@iv-net.at

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