OÖ. Industrie appelliert zur Teilnahme an Massentests

Oberösterreichs Industrieunternehmen leisten mit umfangreichen COVID-19-Testungen einen wichtigen Beitrag zur Begrenzung der Infektionszahlen.

IV OÖ-Präsident Dr. Axel Greiner (c) IV OÖ/Eric Krügl

Die Industriellenvereinigung Oberösterreich (IV OÖ) begrüßt die für 11. bis 14. Dezember in Oberösterreich geplanten Massentestungen und sieht darin in Verbindung mit einer klaren Teststrategie ein richtiges und notwendiges Instrument zur Eindämmung der Infektionszahlen. „Wir sind überzeugt, dass flächendeckende Tests einen wesentlichen Beitrag dazu leisten, die Pandemie möglichst rasch in den Griff zu bekommen. Daher unterstützen wir die Möglichkeit für freiwillige Massentestungen und appellieren an die Menschen in unserem Bundesland, möglichst zahlreich daran teilzunehmen“, betont IV OÖ-Präsident Dr. Axel Greiner. Es mache Sinn, jede Möglichkeit zu nutzen, um auch infizierte aber symptomfreie Personen zu identifizieren, das Contact Tracing zu verbessern und Infektionsketten zu unterbrechen.

In der Industrie sind bereits viele Unternehmen dazu übergegangen, in den eigenen Betrieben Testungen durchzuführen. Wie aus einer aktuellen Blitz-Umfrage der IV hervorgeht, ermöglichen und finanzieren 54 Prozent der österreichischen Industrieunternehmen ihren Mitarbeitern COVID-19-Testungen, davon 18 Prozent ein- oder zweimal pro Woche, 20 Prozent in längeren Zeiträumen und 62 Prozent nach Bedarf. Hochgerechnet auf die gesamte Branche wurden in den letzten Monaten österreichweit 313.000 Industriemitarbeiter getestet. Auf die OÖ. Industrie entfallen anteilsmäßig rund 73.000 Mitarbeiter, die bisher getestet wurden, weitere Testungen vor und nach Weihnachten sind geplant. „Damit unterstützt die OÖ. Industrie die öffentlichen Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie maßgeblich“, erklärt Greiner, der auf den massiven Aufwand der Betriebe für Sicherheit und Gesundheit ihrer Mitarbeiter hinweist: Österreichweit hat die Industrie dafür bisher mehr als 50 Mio. Euro aufgewendet. Gemeinsames Ziel müsse es sein, aus dem aktuellen Lockdown rasch mit möglichst geringem Schaden wieder in die Normalität zurückzukehren, so Greiner. Die in Oberösterreich in wenigen Tagen beginnenden Massentestungen sind eine große Unterstützung, um die Infektionszahlen weiter einzudämmen, die Virusausbreitung mittelfristig unter Kontrolle zu bekommen und damit einer Form der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Normalität einen Schritt näher zu kommen „Wir sind sehr zuversichtlich, dass infolge der zeitnahen Verfügbarkeit einer Impfung gegen COVID-19 das Jahr 2021 einen sehr starken wirtschaftlichen Aufschwung bringen wird“, betont IV OÖ-Präsident Dr. Axel Greiner abschließend.

Kontakt

DI Dr. Joachim Haindl-Grutsch

Geschäftsführer, Industriellenvereinigung Oberösterreich

T +43 732 781976 16
joachim.haindl-grutsch@iv.at


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